Die öffentliche Verkehrsmittelanbindung hier in Seoul funktioniert wunderbar! Für die längste Strecke (einmal quer durch Seoul) zahlt man maximal ca. 1,50 €. Man muss eigentlich nie warten, denn die Busse und Bahnen fahren so häufig, dass es keine Probleme mit den Anschlüssen gibt.Aber der Fahrstil der koreanischen Busfahrer ist ein ganz eigener. Vor einem Geschwindigkeitshubbel wird kräftig Gas gegeben, damit die Insassen richtig hoch von ihren Sitzen hüpfen. Wenn der Verkehr ein bisschen zähflüssig ist, wechselt man am besten noch auf die linkste Spur, damit man wenige Meter weiter ohne Rücksicht auf Verluste wieder nach rechts ausschert, da man ja die nächste Haltestelle anfahren muss. Die einzigen die ab und zu im Kampf gegen die Busse gewinnen sind die Taxifahrer.
Wenn man an einem Zebrastreifen steht, heißt das übrigens nicht, dass die Autofahrer für einen anhalten, deshalb sagen dann die Koreaner: "be careful, many people died!" Bei einer Fußgängerampel ist meistens noch ein Sicherheitsbalken aus Lämpchen angebracht, die langsam von oben nach unten erlischen. Wenn man beim letzten Lämpchen noch die Kreuzung überquert, dann ist das Death-Mode (wie bei einem Computerspiel) und es heißt nur noch: "run!"
Auch die Verkehrsregler (eher Verkehrspfeifen), kleine neonfarbene Männchen mit schriller Trillerpfeife, fuchteln wild gestikulierend mit ihren Armen herum, auf einer geraden Strecke, um die Autos vorbeizuwinken (geht’s dann schneller?). Wir konnten aber auch schon beobachten, dass ein Verkehrsregler sogar beinahe einen Unfall verursacht hätten… also denn Sinn dieser Verkehrsmännchen habe ich noch nicht verstanden.
1 Kommentar:
Busfahrer die weiße Handschuhe und Anzug bei der Arbeit tragen, dürfen alles!!!
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