Eigentlich wollten wir ein altes Schamanendorf in der Stadt aufsuchen, doch wir fanden nur ein ehemaliges Foltergefängnis der Japaner für aufständische Koreaner zu Beginn des Jhd. Sprungfotos vor der Flagge an einer der Gefängnismauern zu schießen war dann aber doch interessanter, als das Museum anzuschauen – wir hoffen, das war nicht anstößig.
Heute habe ich ausschließlich koreanisch gegessen: zum Frühstück eine Rolle KimBap (koreanisches Maki-Sushi, für 1000 Wong, ca. 70 Cent), zum Mittagessen gab es auf dem Campus nach dem Gruppenseminar so eine Art BibimBap (Reis mit Scheiß) und zum Abendessen Bulguki (ganz dünn geschnittenes Rindfleisch) in einem Hinterhof des Ghettos von Seoul – jedenfalls sah es so aus, da jede Menge Afro-Amerikaner (wahrscheinlich Soldaten) mit viel Bling-Bling und Hip-Hop-Style herumliefen.

1 Kommentar:
Mensch, ich seh schon...Mit Sprungfotos hastes ja...
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