Schon mehrfach sind mir alte Leute aufgefallen, die meist klein, schwach und gebückt große Karren hinter sich herziehen. Auf den Karren laden sie Pappen, die sie auf ihrem Weg durch die Stadt in Bars oder Geschäften einsammeln. Mir wurde gesagt sie machen das gerne, um sich ein paar Wons dazu zu verdienen und um die Stadt sauber zu halten. Ich persönlich glaube, dass dies die wirklich Armen der Stadt sind. Denn Penner oder Obdachlose habe ich hier noch nie gesehen, jeder hat irgendetwas anzubieten und wenn es nur Kaugummies in der U-Bahn sind. Ansonsten wird auch gerne Alteisen mit Kleinlastern gesammelt. Dabei hoppelt der Transporter durch die engen Gassen Nogdus und mit einem Megafon - besonders gerne Sonntag morgens gegen acht - wird auf koreanisch ausgerufen was gesucht wird.Noch ein kleiner Nachtrag zu gestern:
einer der Koreaner gab sich als traditioneller-chinesischer-Medizinmann aus und untersuchte permanent unsere Hände und Füße (man sitzt hier ja im Schneidersitzt ohne Schuhe an tiefen Tichen), indem er sie knetete und an ihnen zerrte. Er meinte zu erkennen ich hätte glassy eyes (das lag wohl am Makuli) und meine Leber sei nicht in Ordnung... na dann Prost!
1 Kommentar:
Warte mal ab bis du die Adjumas gesehen hast, wenn sie das Bushäuschen wienern....
Das nenne ich Engagement für die Gesellschaft. :-)
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