Eigentlich sollte es heute regnen, doch glücklicherweise ließen wir uns von dieser Wettervorhersage nicht abschrecken und zogen los um die Gipfel des Dobogsan Gebirges zu erklimmen. Es war herrlich! Es war zwar diesig, aber sehr warm und die Sonne schien, die Büsche blühten und die ersten grünen Blättchen sprossen an den Ästen. Zur Sicherheit hatte ich aber meinen großen, grüngepunkteten, stinkenden Regenschirm hinten am Rucksack befestigt, mit dem ich hin und wieder den siebzigjährigen, lockigen, Sonnenschild-Damen versehentlich eins überzog oder an Ästen hängen blieb.Da wir nicht viel Wasser dabei hatten mussten wir recht sparsam damit umgehen und an Proviant hatten wir auch nicht gedacht. Aber "glücklicherweise" fand Matthias in seinem Rucksack ein Mundspray für frischen Atem, das er für reiche Knobiabende aus Deutschland importiert hatte. Wir nahmen jeweils hin und wieder einen "Sprüh" und so hatten wir (der Beschriftung nach) auf dem Gipfel immerhin einen sympathischen Atem! Zusätzlich genossen wir einen herrlichen Ausblick auf schöne Felsformationen und einen leider nicht so weitreichenden Blick über Seoul (wie immer unter einer Smogglocke verstaut).
Beim Abstieg kamen wir an einigen Tempelchen vorbei und während die Sonne immer tiefer stand, schallte durchs Tal das uns schon bekannte Echo eines Mönchsgesangs (inklusive Holzglocken geklapper). Wirkich ein sehr schöner Tag!

Beim Abstieg kamen wir an einigen Tempelchen vorbei und während die Sonne immer tiefer stand, schallte durchs Tal das uns schon bekannte Echo eines Mönchsgesangs (inklusive Holzglocken geklapper). Wirkich ein sehr schöner Tag!
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