Hier in Korea gibt es nicht nur Männer und Frauen, sondern auch Ajummas. Wir nennen sie einfach die Lockenladies mit der Schirmmütze…
Ältere Frauen, die mit ihrem harten Job der Kindererziehung und haushälterischen Pflicht durch sind, haben nun Zeit durch die Lande zu ziehen und Alkohol zu trinken. Nicht nur am Wochenende sonder auch unter der Woche sind die Wälder mit diesen Lockenladies und ihren Schirmmützen und Mundschutzen bevölkert. Wo es schön ist setzten sie sich in kleinen Gruppen auf eine Decke in die Natur und schnattern fröhlich, während sie den einen oder anderen Soju oder Makuli platt machen (Bild wird nachgeliefert). Die Ärmeren unter ihnen verdienen sich mit dem Straßenverkauf ein paar Won dazu. Sie preisen lauthals ihre Bondigies, Schnecken, Octopusse, Zimttee, Kaffee etc. an. Sie sind an jeder Ecke zu finden, direkt an einer dreispurigen Schnellstraße oder vor einem Tempel irgendwo in den Bergen…
In den U-Bahnen fallen sie dadurch auf, dass sie sich den Weg zu einem freien Sitzplatz wie ein Panzer bahnen – bzw. beim Aussteigen gleich mehrere Passanten mit ihrem Handtäschchen mitreißen… also diesen Ladies möchte ich wirklich nicht nachts alleine im Dunkeln begegnen!

1 Kommentar:
Wunderbar beobachtet und beschrieben. Über die Ajummas haben wir uns auch immer schlapp gelacht...
Muß man eigentlich erlebt haben, sonst kann man es sich nicht vorstellen, was die so veranstalten.
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