Mittwoch, 21. Mai 2008

Korean Way

Es kann schnell zu Missverständnissen kommen, wenn man sich der kulturellen Unterschiede und somit auch der unterschiedlichen Herangehensweise an ein wissenschaftliches Projekt nicht bewusst ist. Wenn der große Chef gesprochen hat, wird ausgeführt was befohlen. Selbst wenn man sich sicher ist, das dies zu Nichts führt. Eine Darlegung des wissenschaftlichen Problems von Seiten des Studenten (und vor allem der Studentin, habe ich das Gefühl) ist nicht erwünscht, bzw. wird einfach nicht beachtet! Folglich wird häufig etwas getan, von dem man weiß, dass es nicht funktionieren kann. Mir wurde jetzt schon zum zweiten Mal erklärt: In Korea wird erst getan, dann gedacht*. Da war ich ein bisschen vor den Kopf gestoßen. Allerdings wundert es mich jetzt auch nicht mehr, warum die Studenten hier so viele Stunden am Tag arbeiten müssen...
(*Ehrlich gesagt kann ich das nicht glauben... vielleicht war das auch unglücklich ausgedrückt oder ich hab das nicht richtig verstanden, denn wer gibt so etwas freiwillig zu?)

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