Samstag, 31. Mai 2008

Hühnerklauen und lebender Oktopus

Ein Nachtrag zum Samstag Abend: Mit Hyejin und Sanjok tranken wir einige Biere, Sojus und Pflaumenschnäpse zum Abschied. Der Alkoholpegel war sehr hilfreich, um den nötigen Mut für das Verspeisen der Hühnerfüße in extrem scharfer Sauce zu sammeln (so scharf, dass ich nicht mehr meine Lippen spüren konnte, ganz zu schweigen von meiner Zungenspitze). Die Hühnerklauen bestehen eigentlich nur aus Knöchelchen, schrumpeliger Haut und Knorpel; folglich nuckelt man einfach ein bisschen an den Füßen herum…
Ich hatte allerdings nicht so viel getrunken, dass ich die schleimigen, lebenden (daher sehr frischen!) Oktopusteile vertilgen konnte. Die Ärmchen hielten sich mit ihren Saugnäpfen so sehr am Teller fest und kringelten sich geschwind, dass Peter und Matthias (die beiden aßen etliche Teile) ihre Mühe hatten die schlenkernden Teile mit den Stäbchen zu ergreifen… und wenn sie dann im Mund waren (manchmal kam noch ein kleines sich bewegendes etwas zwischen den Lippen hervor), hieß es: schnell und ganz viel kauen, damit sich der Oktopus nicht an der Backe oder in der Speiseröhre festsaugt (Be careful – many poeple died!). Leider hatte keiner von uns eine Kamera dabei :(

Keine Kommentare: