Aber auch die externe, sich von Haus zu Haus windende Verkabelung trägt sicherlich nicht zu einem aufgeräumten Eindruck bei.
Leerstehende Häuser, an denen der Putz bröckelt sind nicht sehr schön. (Das verkehrte Hakenkreuz ist übrigens ein buddhistisches Zeichen)
Betonkästen mit kleinen Schlitzen wären gut getarnte Kirchen, würde nicht ein überdimensionales Leuchtkreuz an der Fassade kleben.
Die vom Sockel bis zur Dachkante gekachelten, industrieartigen Wohnblocks mit den runden Ecken sind häufig vertreten. Sie wechseln sich ab mit geziegelten oder grauem Naturstein bezogenen Fassaden.
Aber auch die neueren Wohnanlagen sind nicht viel schöner.
Wenn das Grundstück schmal ist, muss das Haus auch schmal sein.
Seoul ist eigentlich recht sauber, aber irgendwie unordentlich. So etwas wie eine Städtebauverordnung scheint es nicht zu geben, kein Haus passt optisch zu seinem Nachbarn.



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